Heimbrau Dortmund (18.06.2022)

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Heimbrau Dortmund

Im Rahmen des Festivals der Dortmunder Bierkultur findet am  Samstag, dem 18. Juni 2022 die erste Heimbrau Dortmund statt.

Das Thema Heimbrauen erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Sein eigenes Bier zu Hause zu brauen ist eine ganze spezielle Erfahrung und bereitet, ebenso wie Kochen oder Grillen,  einfach Freude. Denn was gibt es Schöneres, als die Speisen und Getränke herzustellen, nach denen es einem gelüstet.

Auch wollen wir nicht vergessen, dass durch das Heimbrauen überhaupt erst die Craft Beer-Bewegung entstanden ist. Als der damalige Präsident der Vereinigten Staaten Jimmy Carter am 14. Oktober 1978 das Heimbrauen per Dekret gestattete, kam das Home Brewing und Craft Beer so richtig in Schwung!

Die Heimbrau Dortmund möchte der Heimbrau-Szene eine Plattform bieten, um das Brauen in den eigenen vier Wänden zu fördern. Oder um es anders auszudrücken: Wir wollen, dass zu Hause einfach gutes und leckeres Bier gebraut wird!

Aus diesen Gründen veranstaltet Hopfen sei Dank im Rahmen des Festivals der Dortmunder Bierkultur die Heimbrau Dortmund, eine Convention rund um den Heimbrau-Bedarf.

 

 

Programm

Als Convention startet die Heimbrau Dortmund 2022 am 18. Juni mit einem tollen Programm. Bei dieser Convention wird Wissen geteilt! Dabei steht die Förderung von Tips und Erfahrungen im Vordergrund. Gerne kann man fachsimpeln sagen, aber schlussendlich  geht es dann doch darum, dass man gutes Bier braut und dieses genießen kann.

Deswegen: wir fachsimpeln gerne bei einem guten Glas Bier. Hier das Programm:

 

14.00 Uhr – Begrüßung

mit Oliver Daniel Sopalla (Hopfen sei Dank)
und Ferdinand Laudage (Bieragentur Dortmund)

Oliver Daniel Sopalla ist zusammen mit seinem Companion Veranstalter des Festivals der Dortmunder Bierkultur. Gemeinsam sind sie die Köpfe hinter der Genussbewegung “Hopfen sei Dank”. Hierbei setzen Sie sich dafür ein, dass Bier den Stellenwert bekommt, welches ihm gebührt, nämlich ein varianten- und facettenreiches Getränk, welches sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Spezialität entwickelt hat. In diesem Kontext wurde die Heimbrau Dortmund initiiert, welche somit ein weiterer Mosaikstein zu bewusstem und guten Biergenuss beiträgt.

 


Ferdinand Laudage entdeckte 2012 seine Leidenschaft zu Craft Beer und begann schnell mit dem Brauen in den eigenen vier Wänden.

Aus Leidenschaft wurde Passion und aus dem Hobby ein Beruf – heute ist er ein Teil der Bieragentur Dortmund und vermittelt das Wissen rund ums Heimbrauen in Brauseminaren. Daneben ist er Buchautor und 2017 erschien sein erstes Buch “Craft-Bier einfach selber brauen”. Weiter Bücher folgten.

Ferdinand Laudage hat die Heimbrau Dortmund kuratiert und wird als Moderator durch das Programm führen.

 

 

 

14.05 Uhr – Woher kommt das Fehlaroma? Gängige Bierfehler und ihre Ursachen

mit Markus Maurer (Bieragentur Dortmund)

Heimbrau Speaker Markus Maurer

Das Erkennen von Fehlaromen im Endprodukt ist eine der wichtigsten Fähigkeiten bei der qualitativen Einschätzung von Bier. Für den Heimbrauer ist das Thema damit allerdings noch nicht erledigt. Um auftretende Off-Flavour und mögliche Fehlerquellen in Zukunft besser vermeiden zu können, erläutert Markus Maurer gängige Bierfehler und deren Ursachen und gibt praktische Tipps zur Vermeidung dieser Dabei wird auf Rohstoffe, Brauprozess und Lagerung als mögliche Ursache eingegangen. Diplom-Biersommelier Markus Maurer (Bieragentur Dortmund) befasst sich seit Jahren tiefgehend mit allen Aspekten der Bier- und Braukultur und steht in engem Kontakt mit vielen Braumeistern und Sommelierkollegen. Für die Bieragentur moderiert er regelmäßig Biertastings und leitet Schulungen und Weiterbildungen.

 

 

 

15.00 Uhr – Historische versus moderne Biere: Brauen früher und heute

mit Sebastian Sauer (Freigeist Bierkultur)

Wie wurde im Mittelalter gebraut? Womit würzten die Menschen ihr Bier, bevor der Hopfen als Zutat entdeckt wurde? Wie wurden die unterschiedlichen Rasttemperaturen erreicht, bevor das Thermometer erfunden wurde? Sebastian Sauer wirft einen Blick auf die Bierherstellung in der Vergangenheit, beantwortet all eure Fragen rund ums historische Bierbrauen und stellt frühere Brautechniken denen der Moderne gegenüber. Was hat sich in den letzten Jahrhunderten im Brauwesen getan? Sebastian Sauer („Freigeist Bierkultur“) gehört zu den Pionieren der deutschen Kreativbierszene und kennt sich mit historischem Bierbrauen ganz besonders gut aus. Ob Lichtenhainer, Grätzer oder Braunschweiger Mumme: Der Rheinländer haucht mit großer Begeisterung längst vergessenen Bierstilen wieder neues Leben ein.

 

 

 

16.00 Uhr – Formosa, die brauenden Hardrocker: Über Craft-Bier und Musik

mit Formosa

Das Hardrock-Trio Formosa hatte während der Corona-Pandemie zu wenig Gigs und zu viel Zeit. Aus dieser Not entstand die großartige Idee, Bier für die eigenen Fans zu brauen. Nach ersten Testsuden in der Küche entstanden zwei Biere, von denen sich die Anhängerschaft ihren Liebling aussuchen durfte. Formosa berichten von ihrer Leidenschaft fürs Bierbrauen und Biertrinken, die letztlich sogar dazu führte, dass sie ein eigenes Bierfest auf die Beine stellten. Und weil die drei Wahl-Essener nicht nur gute Brauer, sondern auch richtig gute Musiker sind, dürft ihr euch auf ein kleines Unplugged-Konzert freuen.

Nik Bird (Gesang, Bass), Nik Beer (E-Gitarre) und Paris Jay (Schlagzeug) sind Formosa, eine deutsche Hardrock-Band mit Einflüssen aus Heavy Metal und Southern Rock. Die drei Jungs kennen sich bereits seit der Kindergartenzeit, kommen ursprünglich vom Bodensee und sind seit 2014 im schönen Ruhrgebiet zu Hause. Mit Nik Beer hat die Band sogar einen frisch gebackenen echten Braumeister in ihren Reihen.

 

 

 

17.00 Uhr – Lohnbrau oder eigene Brauerei: Wie kommt das Selbstgebraute in den Getränkemarkt?

mit Dennis Pfahl (Mücke)
und Daniel Lessig (Lessing’s Brauwerkstatt)

Dennis Pfahl und Daniel Lessig haben sich getraut, wovon viele Heimbrauer nur träumen: Sie haben ihr Hobby zum Beruf gemacht, denn ihre Biere gibt es mittlerweile im Handel zu kaufen. Doch bevor das eigene Brauerzeugnis im lokalen Getränkemarktregal auftauchen kann, sind einige Hürden zu nehmen. Woran vorab unbedingt zu denken ist und welche zusätzlichen Aufgaben der Bau einer eigenen kommerziellen Brauerei mit sich bringen, verraten uns Dennis und Daniel in dieser Gesprächsrunde.

 

Dennis Pfahl ist ein Teil des Essener Brauprojekts „Mücke“, benannt nach dem letzten Grubenpferd der Zeche Zollverein. Zusammen mit seinem Braupartner Michael Kesseböhmer produziert er seit 2016 echtes „Craft-Beer aus dem Revier“. Daniel Lessig ist seit diesem Jahr stolzer Besitzer einer eigenen Braustätte in Schwerte, „Lessig’s Brauwerkstatt“. Sein Großvater arbeitete bereits bei einer großen Dortmunder Brauerei, somit war Daniels Brauerkarriere quasi vorherbestimmt.

 

 

18.00 Uhr – Brautechnologie für Heimbrauer

mit Jonas Rödig (Hensen-Brauerei)
und Arne Hendschke (Brauprojekt 777)

Es gibt unzählige Wege, ein Bier zu brauen. Zum Beispiel mit einer Milchkanne über offenem Feuer. Davon weiß Arne Hendschke (Brauprojekt 777) zu berichten. Und auch Jonas Rödig, Braumeister bei der Hensen-Brauerei, kennt sich mit Brauequipment so gut aus wie kein Zweiter. Sowohl als Heim- als auch als Berufsbrauer haben Arne und Jonas eine Vielzahl an unterschiedlichen Brauanlagen für die Bierherstellung genutzt und ihre Erfahrungen gesammelt. Welche Utensilien sind für den Heimbrauanfänger optimal geeignet? Welche Möglichkeiten gibt es, Abläufe im Brauprozess zu automatisieren? Und welche Rolle spielt die Anlage bei der Rezeptentwicklung? Bringt eure Fragen mit, Arne und Jonas teilen ihr Wissen gerne mit euch.

Jonas Rödig hat im Jahr 2017 zusammen mit Patrick Schroeder und Norbert Kamps die alte Mönchengladbacher Brauerei „Hensen“ reanimiert, die in den 70er-Jahren ihre Produktion einstellen musste. Anstatt eine neue Marke zu etablieren, entschlossen sich die drei Bierliebhaber dazu, ein Traditionsbier vom Niederrhein zurückzubringen – und das mit vollem Erfolg.

Mit Herz und Hand braut Arne Hendschke für das Brauprojekt 777 seit 2012 viele verschiedene spannende Biere. In Spellen, dem ältesten Stadtteil von Voerde am Niederrhein, haben er und seine Freunde und Geschäftspartner Torsten, Christian und Tim ihre Brauerei, inklusive der Brauanlage, der Abfüllstraße und den Lagerräumen, komplett in Eigenregie konzipiert und erbaut.

 

19.00 Uhr – How To Kveik

mit Paul Schüßler (Friedies Brauhaus, Just Brew It, Brautag, IHK Bierbotschafter)

Unkonventionell und vielseitig, faszinierend und mysteriös zu gleich – Kveik. Diese Hefe erlebt zur Zeit einen wahren Aufschwung. Fast vergessen, doch einige norwegische Brauer haben sich auf die Fahne geschrieben Kveik zu erhalten und zu verbreiten. Aber was ist Kveik eigentlich? In diesem Vortrag gibt Paul Schüßler euch einen kurzen Überblick über Kveik und ihre Herkunft. Gleichzeitig bekommt ihr ein paar Tipps und Tricks zur Verwendung und Lagerung von Kveik-Hefen. Paul Schüßler ist IHK-Bierbotschafter, passionierter Heimbrauer, Blogger („Friedies Brauhaus“), Podcaster („Just Brew It“) und neuerdings auch Modedesigner („Brautag.“). Vor knapp 7 Jahren braute Paul sein erstes Bier. Was als Experiment begann, ist mittlerweile ein ausgewachsenes Hobby. Im eigenen Braukeller experimentiert er ständig mit spannenden neuen Zutaten, um Biertrends selbst umzusetzen und alte Bierstile aufleben zu lassen.

 

 

 

19.45 Uhr – Get together & Ausklang

Ein runder gemeinsamer Abschluss bei einem gutem Bier: Zum Wohl!

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Wirtschaftsförderung Dortmund

Datum:

18. Juni 2022

Ort:

Messe Dortmund / Parkplatz A4 an der Westfalenhalle
Rheinlanddamm 200
44139 Dortmund

Öffnungszeiten:

  • Sa. 18.06. 14:00 – 21:00 Uhr
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