Mücke: Alkoholfrei

Mücke

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Aus Essen im Ruhrgebiet kommt eine der beliebtesten Craft Beer Brauereien der Republik. Als Heimbrauer gestartet, haben Dennis und Michael unter dem Label Mücke Brauerei den Sprung geschafft und ihr Bier etabliert. Mit tollen Bieren, wie dem Ingwer Pale Ale oder der Himbeer Gose, wissen sie zu begeistern und treffen den Geschmacksnerv der Zeit.

Biere der Brauerei Mücke

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Mücke Craft Beer aus Essen – von Liebhabern für Liebhaber

Aus Essen im Ruhrgebiet kommt eine der beliebtesten Craft Beer Brauereien der Republik. Als Heimbrauer gestartet, haben Dennis und Michael unter dem Label Mücke Brauerei den Sprung geschafft und ihr Bier etabliert. Mit tollen Bieren, wie dem Ingwer Pale Ale oder der Himbeer Gose, wissen sie zu begeistern und treffen den Geschmacksnerv der Zeit.

Wenn Du an das Ruhrgebiet denkst, was sind Deine ersten Assoziationen? Fußball, Kohle, Pils? Schon gar nicht schlecht. Aber gerade, wenn es um das Bier geht, hat das Ruhrgebiet deutlich mehr drauf als Pils und Export. Alte Brauereien, wie Germania oder Schlegel, sind entweder gar nicht mehr am Markt oder haben ihre Stellung eingebüßt; zu groß ist die Konkurrenz durch die mächtigen Brauereikonzerne, die teilweise auch mit Investitionen aus dem Ausland ihre Marktposition stärken konnten. Aber dann gibt es noch die kleine Privatbrauereien wie die Bochumer Fiege Brauerei, die in kleinen Nischen ihren Markt gefunden haben.

Was bis jetzt aber oft fehlte, war ein frischer Kick am Biermarkt; ein neues Produkt, um die heimische Brauereikultur wiederzubeleben. Da kommt die Mücke Brauerei genau richtig, um diese Lücke zu füllen.

 

Wieso hat die Mücke ein Pferd als Logo?

Die Mücke Brauerei hat sich nach einem Tier benannt. Allerdings nicht nach einem Insekt, sondern nach einem Pferd. Bevor Du Dir die Finger wund googlest, bringen wir Licht ins Dunkel. Und das fast schon im Wortsinn.

Die Mücke Brauerei ist im Ruhrgebiet daheim, und das war über Jahrzehnte und Jahrhunderte vom Bergbau geprägt. Die harte Arbeit hat die Mentalität der Menschen geprägt; die Menschen aus dem Ruhrgebiet gelten von jeher als ehrliche und bodenständige Arbeiter.

Bei einer Zechentour (nicht zu verwechseln mit einer Zechtour!) erfuhr einer der beiden Gründer der Brauerei, Dennis Pfahl, dass in den Gruben über Jahre Pferde für den Transport eingesetzt wurden. So auch auf der Zeche “Zollverein” in Essen. Das letzte Grubenpferd, das dort bis in die späten 1950er Jahre arbeitete, hieß “Mücke”. Und diese Info, während der Führung in einem Nebensatz beiläufig erwähnt, blieb Dennis im Kopf hängen. Und als er Jahre später mit seinem Freund Michael Kesseböhmer auf der Suche nach einem Namen für ihre selbst gebrauten Biere suchte, tauchte diese Geschichte wieder in seinen Gedanken auf.

Gibt es einen passenderen Namen für eine regionale Brauerei aus dem Ruhrpott, als eine Verbeugung vor dem letzten Grubenpferd der größten Zeche der größten Stadt im Ruhrgebiet? Dennis und Michael entschieden sich für diesen Namen, und der scheinbar fehlende Zusammenhang zwischen dem Namen und dem Logo der Brauerei, einem Pferd, sorgte schon für so manche lustige Vermutungen, wie es denn wohl zu dieser Kombination gekommen sein könnte. Ein Bier aus Essen namens “Mücke”. Da musst du erstmal drauf kommen.

 

Dennis und Michael werden Unternehmer

Dennis beim Festival der Dortmunder Bierkultur 2019

Das Brauereiwesen ist weder Dennis noch Michael in die Wiege gelegt worden. Ein WG-Mitbewohner von Michael brachte seinerzeit immer wieder interessante Biere aus seiner belgischen Heimat mit. Und in einer bierseligen Nacht kamen Dennis und Michael auf die Idee, ihr eigenes Bier zu brauen. Gesagt, getan: Heimbraugerät gekauft und drauf los gebraut. Dass da für die beiden Quereinsteiger viel Lernbedarf bestand, versteht sich wohl von selbst.

Dennis und Michael ließen sich aber von kleineren Rückschlägen nicht entmutigen und wurden mutiger und kreativer. Nachdem sie ihre Kreationen zuerst im Freundeskreis angeboten hatten, war der erste Verkaufserfolg ein totales Zufallsprodukt. Der Besitzer einer (im Ruhrgebiet immer noch zum Stadtbild gehörenden) Trinkhalle probierte ihr Ingwerbier und versprach, dass er das auf jeden Fall verkaufen würde. Dennis Pfahl und Michael Kesseböhmer waren also von einer Nacht auf den nächsten Tag dazu verdonnert, mehr Bier zu brauen. Und zwar ein echtes Craft Bier aus dem Ruhrgebiet. 

Das war gewissermaßen die Geburtsstunde der Mücke Brauerei. Endlich gab es frischen Wind auf dem Biermarkt: regionales Bier aus Essen. Noch dazu nicht das traditionelle und leicht angestaubte Pils oder Export, sondern ein modernes und trendiges Craft Bier aus Essen.

 

Die Gypsy-Brauer

Auf dem Balkon ein Bier-Imperium aufzubauen ist ein eher schwieriges Unterfangen, vorsichtig ausgedrückt. Um also größere Mengen Bier zu brauen, mussten Dennis und Michael sich neue Wege der Produktion suchen. Eine ganze Brauerei aus dem Boden zu stampfen wäre zu kostspielig gewesen, es brauchte also einen Kooperationspartner. Und da wurden die beiden in Detmold fündig. Liebharts Privatbrauerei heißt der “Gastgeber” der beiden umtriebigen Neu-Brauer. Und der Besitzer Frank Liebhart ließ Dennis und Michael größtenteils freie Hand beim Brauen, auch wenn die Anlage nicht unbedingt als Craft Beer-Brauerei angelegt ist. 

Auch, wenn das Mücke Bier, ganz streng genommen, in Detmold entsteht: Dennis und Michael sind Kinder des Ruhrgebiets; und als ihr geistiges Kind ist Mücke Bier also gewissermaßen auch ein Bier aus Essen.

Und so mieteten sich die beiden Essener Bier-Enthusiasten in der ostwestfälischen Provinz ein. Angelehnt an das Nomadenleben diverser fahrender Völker nennt man diese Art des Brauens “Gypsy-Brauen”. Und entsprechend darf man Dennis Pfahl und Michael Kesseböhmer auch ohne schlechtes Gewissen Gypsy-Brauer nennen.

Frank gab Tipps, einige Handreichungen und konnte dem Essener Bier-Startup so noch einiges an Starthilfe mit auf den Weg geben. Eine Symbiose, die sich für beide Seiten auszahlen sollte.

Jedenfalls sind die Zeiten, als Dennis Pfahl und Michael Kesseböhmer ihre Etiketten in liebevoller Kleinarbeit manuell auf die Flaschen kleben mussten, vorbei.

 

Die aktuelle Mücke-Kollektion

Was gut ist, soll groß werden. Deswegen ruhen sich die beiden kreativen Köpfe nicht auf ihrem Erfolg aus, sondern sind immer auf der Suche nach dem Besonderen. Sie erfinden das Rad nicht neu, aber sie bauen auf dem Vorhandenen auf und versuchen, es zu verbessern und ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Aktuell gibt es diese Biere von Mücke:

  • Ingwer Pale Ale
  • Himbeer Gose
  • Single Hop Comet
  • Ruhr Export
  • Natur Radler
  • und das alkoholfreie Bier

Ganz neu ist das Collaberation Brew 168, das von der Mücke Brauerei in Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Frank Liebhart entwickelt wurde. Süße Banane trifft auf ein herbes Bier. Tiefgründig und lebendig, interessant und modern. Und warum 168? Das ist die exakte Kilometerzahl zwischen Essen und Detmold. 

Klingt etwas abgedreht? Klar. Aber ist die Idee, auf dem Balkon eine Brauerei zu gründen, etwa alltäglich? Na also.

 

Wenn du jetzt ein bisschen neugierig geworden bist auf ein naturtrübes Craft Beer aus dem Ruhrgebiet können wir dir die Biere der Mücke Brauerei echt nur empfehlen. Mücke Bier ist neu, trendig und einfach irre lecker.

Die Zeiten sind jedenfalls passé, als das Brauereigeschehen in Dennis’ Küche in der Essener Südstadt stattfinden konnte. Wir sind gespannt, welche Wege die Mücke Brauerei gehen wird und welche Überraschung die beiden als nächst präsentieren werden. Ihrer Kreativität sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Und wer die beiden Bier-Idealisten einmal selbst erlebt und ihre Begeisterung für Bier gespürt hat, kann sich ausmalen, dass da noch viele Gedanken nur darauf warten, dass sie umgesetzt werden. Und wer weiß, vielleicht können die beiden auch irgendwann in ihren eigenen Räumen ihr Bier brauen? Wir bleiben neugierig!

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